Kunst(stücke)

Oftmals sind es die kleinen Zufälligkeiten, die einem aus dem Alltag der Spiele herausreißen. So wechseln bei unseren abendlichen Festen eigentlich nur die Akteure, während das rundherum schon auch mit Überraschungen aufkommt. So erfanden wir in der Abwasch eine neue Kunstrichtung: „Tellerpainting“. Dass uns auch ein kleiner Stromausfall in der Küche nicht gleich in Panik versetzt, haben wir auch schon gelernt, schließlich sind unsere Arbeitsbereiche über mehrere Stromkreise, oder besser Knoten, abgesichert.

Natürlich, das Highlight dieser zweiten Woche war der Herrenslalom. Überraschend viele Fans haben sich eingefunden, norwegische Wikinger ihre Reise angetreten und doch konnten wir, nach dem Schock des Ausfalls von Marcel Hirscher, dann doch noch eine glückliche Bronze feiern, während die Goldene von Anna Gasser sprichwörtlich, eh nur zum Abholen war, was andere auch wiederum nicht geschafft haben (siehe Slalom).

Am Abend gab es dann große Aufregung in der Küche, ist doch Marcel Hirscher zu einem Fotoshooting gekommen um danach viele, auch ungewohnte, Autogrammwünsche zu erfüllen.

Dass sich bei solchen Veranstaltung ja nicht nur Sportler sondern auch Persönlichkeiten aus der Politik einfinden, ist verständlich. Und so begegnete ich am Slalom dem österreichischen Botschafter in Südkorea.

Besonders freundlich sieht man an allen Ecken und Enden die unzählbare Schar an freiwilligen Helfer, sogenannten „Volunteers“. Mit großem Einsatz und Herzlichkeit versuchen sie den Leuten den Weg zu weisen, Sicherheitskontrollen durchzuführen oder einfach Auskunft zu geben. Das gemeinsame beidhändige Winken zum Abschied gehört, wie wir klischeehaft koreanisch denken, zum Ritual.

Dass aber nicht nur das Feiern, sondern auch die Natur ihren Beitrag zur Kunst leistet, konnte ich heute in der Früh an einer ungewohnten Ausgestaltung von Fußabdrücken sehen.

Aber auch in der Gesundheitsvorsorge und in der Krankheitsversorgung haben wir hier großartiges geleistet. Das eine oder andere Wehwehchen wurde erfolgreich auskuriert und behandelt. Und wer bei diesen Ingredienzien für einen Tee nicht gesund wird, macht sowieso etwas falsch. Zumindest sind wir inzwischen wieder alle topfit und voller Tatendrang.

Das letzte Wochenende steht an und damit auch das Finale der Spiele. Dreizehn Medaillen können sich sehen lassen, schauen wir was noch dazukommt.

Bis zum Ende der olympischen Spiele am Sonntag verbleibt

euer herrpfarrergoesolympia

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Und täglich grüßt das Murmeltier

In Folge der großen Erfolge unserer Olympioniken gibt es täglich, ausgedehnte Medaillenfeiern. Dass dann so mancher von uns mit einer bestimmten Gelassenheit reagiert, ist eine logische Folge und  doch sind unsere Athleten gerne fotografierte Medaillenträger. Zugleich zeichnet sich das Österreich Haus, wie immer schon als begehrter Gastgeber aus. Und so fanden sich kürzlich auch Skistars aus vielen Ländern ein, wie zum Beispiel Frida Hansdotter oder Axel Lund Svindal u.v.m., um hier ebenfalls ihre Medaillen zu präsentieren und sich bei Steak und Kaiserschmarren verwöhnen zu lassen.

Eine kulinarische Randbemerkung: Marcel Hirscher aß, von der Küche persönlich geliefert, zwischen den beiden Riesentorlaufdurchgängen einen Kaspressknödelsuppe und Reis (Es hat geholfen)

An die inzwischen nicht mehr so große Kälte haben wir uns auch schon gewöhnt, beziehungsweise schafften wir es mit allen möglichen technischen Hilfsmitteln, die Zeiten im Außenbereich, wo es abends doch immer unter minus zehn Grad hat, zu überstehen. Wärmelampe und Glühwein lassen auch unsere nicht große, aber treue Gästeschar konsequent vorbeikommen und dableiben. Dass darunter auch sehr ausgeflippte Leute sind, ist auch selbstverständlich.

Hingegen werden die täglichen Events und Veranstaltungen, wie auch Seminare mit großer Teilnahme abgehalten und kulinarisch begleitet.

Am vergangenen Wochenende fand zusätzlich auch das koreanische LUNA FEST statt. Es entspricht unserem Neujahr. Der Tag des Neumondes wird dabei zum Symbol des Neubeginns. Von einem Koreaner wurde mir erklärt, es sei wichtig, dass man gemeinsam mit der ganzen Familie feiert und bei dieser Feier werden ganz bewusst und in verschiedenen Ritualen die Verstorbenen mit hinein genommen.

Wir haben die erste Woche gut überstanden und Halbzeit erlebt. Die SchülerInnen haben am Beginn ein langes Band mit Zahlen quer durch unseren Gemeinschaftsraum aufgespannt. Mit großem Pomp wird am Abend immer ein Blatt heruntergerissen. Neue Lage 6 Tage

Liebe Grüße euer herrpfarrergoesolympia

Die ersten Erfolge

Mit großer Spannung haben wir die ersten sportlichen Entscheidungen mitverfolgt. Natürlich können wir es toll miterleben, da wir in jedem Raum zumindest einen großen Fernseher (zwar ohne Ton) haben. Jedenfalls sind wir weiterhin ganz für die Versorgung und Betreuung der Gäste im öffentlichen Außenbereich, wobei es bei diesen Temperaturen auch einen Indoor Bereich gibt, und jener, die in der Lounge bzw. in der Galahalle sich aufhalten, bemüht, zugleich können wir auch die Stimmung und Bewerbe miterleben. Natürlich war es dann für uns etwas Besonders, wie unsere ersten Medaillengewinner mit großem Pomp, mit vielen Vertretern der Medien und Altstars begleitet, empfangen wurden.

Gut, zwei Goldenen, eine Silber- und eine Bronzemedaille können schon zum Feiern einladen, wobei diesbezüglich manche schon von Routine in den Abläufen reden möchten.

Dafür war es dann für mich schon ein Erlebnis, zwar ohne Medaille aber doch bei Start und Ziel die Verfolgung beim Biathlon mitzuerleben (auch wenn es Minus 19 Grad hatte).

Aber nicht nur im sondern auch Nahe beim Österreichhaus finden verschiedenen kleine Spektakel statt. So gibt es eine Art „Modernes Sackrutschen“ oder auch ein Schneevolleyballturnier mit wirklichen Stars der Szene.

Natürlich gibt es auch wieder etwas Kurioses zu berichten. Unsere Apartments gehören zum riesigen Yong Pyong Resort bestehend aus 112 Häusern mit drei bis fünf Stockwerken a fünf Wohnungen. Am Beginn steht ein Parkwächter, der bei jedem Auto oder Bus konsequent und mit Haltung salutiert. Dazu ein keiner Preisvergleich: Ein Apartment kostet umgerechnet ein bisschen mehr als € 1000.- pro Tag (!) Dafür schreibt auch die Tageskarte auf koreanisch uns vor, dass eine ½ Bier ca € 9,00 Euro. Also richtige Olympiapreise.

Eine gute Fastenzeit, euer herrpfarrergoesolympia.

Die ersten Erfolge

Mit großer Spannung haben wir die ersten sportlichen Entscheidungen mitverfolgt. Natürlich können wir es toll miterleben, da wir in jedem Raum zumindest einen großen Fernseher (zwar ohne Ton) haben. Jedenfalls sind wir weiterhin ganz für die Versorgung und Betreuung der Gäste im öffentlichen Außenbereich, wobei es bei diesen Temperaturen auch einen Indoor Bereich gibt, und jener, die in der Lounge bzw. in der Galahalle sich aufhalten, bemüht, zugleich können wir auch die Stimmung und Bewerbe miterleben. Natürlich war es dann für uns etwas Besonders, wie unsere ersten Medaillengewinner mit großem Pomp, mit vielen Vertretern der Medien und Altstars begleitet, empfangen wurden.

Gut, zwei Goldenen, eine Silber- und eine Bronzemedaille können schon zum Feiern einladen, wobei diesbezüglich manche schon von Routine in den Abläufen reden möchten.

Dafür war es dann für mich schon ein Erlebnis, zwar ohne Medaille aber doch bei Start und Ziel die Verfolgung beim Biathlon mitzuerleben (auch wenn es Minus 19 Grad hatte).

Aber nicht nur im sondern auch Nahe beim Österreichhaus finden verschiedenen kleine Spektakel statt. So gibt es eine Art „Modernes Sackrutschen“ oder auch ein Schneevolleyballturnier mit wirklichen Stars der Szene.

Natürlich gibt es auch wieder etwas Kurioses zu berichten. Unsere Apartments gehören zum riesigen Yong Pyong Resort bestehend aus 112 Häusern mit drei bis fünf Stockwerken a fünf Wohnungen. Am Beginn steht ein Parkwächter, der bei jedem Auto oder Bus konsequent und mit Haltung salutiert. Dazu ein keiner Preisvergleich: Ein Apartment kostet umgerechnet ein bisschen mehr als € 1000.- pro Tag (!) Dafür schreibt auch die Tageskarte auf koreanisch uns vor, dass eine ½ Bier ca € 9,00 Euro. Also richtige Olympiapreise.

Eine gute Fastenzeit, euer herrpfarrergoesolympia.

Mögen die Spiele beginnen

Nach all den Stress in der Vorbereitung, wobei ich glaube, dass wir am letzten Abend noch immer nicht alles haben, fand am Donnerstag Abend die offizielle Eröffnung des ÖsterreichHauses statt, verbunden mit „Banddurchschneiden“ vielen Vertretern aus der Politik und natürlich auch des Sports und sowieso alle Größen des ÖOC, allen voran Präsident Dr. Karl Stoss und Generalsekretär Dr. Peter Menell.
Natürlich werden all diese Aktionen oder auch Besuche von den Vertretern so mancher Medien aus dem In- und Ausland begleitet, gefilmt, kommentiert und fotografiert.
Da es im Public (öffentlichen Außenbereich) sehr kalt und zusätzlich sehr windig ist, konzentrieren sich die Besuche der Gäste in den geheizten Innenbereichen, wie auch auf den oberen Stock, dem VIP. Dass die Tageskarte bei „All you can eat and drink“ verbunden mit Livemusik, nicht wirklich billig ist, hält dennoch nicht viele Leute ab, dort vorbeizukommen. Und deshalb verlassen täglich mehrere Hundert Mittag- oder Abendessen die Küche. Wer jedenfalls mit der Zeit die Leute und Besucher besser kennt, bemerkt, dass kaum jemand sich die Karte wirklich selbst gekauft hat.
Natürlich begegnet man auch so manche aktiven Sportler und Athleten, die sich auch gerne für einen Fotoschnappschuss aufstellen, aber man trifft auch viele Legenden der goldenen österreichischen Olympiazeit. Und dann zeigt man einem Christoph Sumann den Weg zu den Bäckern, oder man redet kurz mit Franz Klammer oder Benjamin Raich in der Küche beim Abwasch. Für alle sehr verwunderlich, bis hinauf zum ÖOC Präsidenten selbst, ist jedoch die Vorstellung meiner Person durch meinen Cousin, dass das Team Seidl einen eigenen Pfarrer dabei hat.
Auch heuer versorgen die Bäcker der Kornspitzcrew aus Oberösterreich uns alle täglich mit frischem Brot und Gebäck, zaubern die besten Apfelstrudel im ganzen koreanisch-asiatischen Raum (und das, mir persönlich zu großen Freude, OHNE Rosinen), oder kreieren das Olympiabrot für besondere Präsentationen. Außerdem ist es immer wieder ratsam auf einen kurzen Plausch bei ihnen vorbeizuschauen, hat es doch in der Backstube für alle Außendienstarbeiter „angenehme“ dreißig Grad plus.
Für meine zukünftigen Fahrten versuchte ich auch ein neues Dienstauto zu bekommen, jedoch gehört dieses mit österreichischer Flagge, Altbundespräsidenten Dr. Heinz Fischer, der gemeinsam mit Ex UNO Generalsekretär Ban Ki-moon ebenfalls das ÖsterreichHaus besuchte.
Morgen ist Sonntag, Tag des Herrn, den auch wir gemeinsam mit Gottes besonderem Segen feiern werden. In der Hoffnung auf eine gute Zeit und die erste Medaille verbleibt euer #herrpfarrergoesolympia, Heimo

Was alles so gebraucht wird …

Nach einer ersten Klarheit, werden nun die Tätigkeiten immer mehr auch eingeteilt, wobei immer etwas zu tun ist. Unsere Köche und das Küchenteam ist dabei, die ersten Gerichte und zwar massenhaft vorzubereiten und dann werden schon mal Hundertschaften von Portionen gebraten, gekocht, gerührt und dann gleich wieder eingefroren, wobei wir das Privileg haben „unser Kühlraum wird geheizt“! OK ,heutige Frühtemperatur: Minus 18,5 Grad Celsius und angenehmer gleichstarker Wind den ganzen Tag über.
Unsere handwerkliche Tätigkeit beschränkte sich wiederum auf den Baustoff Holz: Regale und Ablagen, dort ein Brett, da ein Wasserhahn, eben „Herr Pfarrer und sein Onkel für alle Fälle“! Wobei ich zum Bild ergänzen möchte: Die dunkle Verfärbung an den Brettern hat damit zu tun, dass das Holz zusammengefroren ist.
Heute sind dann auch unsere Berufsschüler dazu gestoßen, 28 SchülerInnen und ihre Lehrer haben jetzt das Team SeidlCatering vervollstandigt und gleich auch mit ihren Arbeiten wie Abwasch und Polieren von Gläsern und Tellern und Wäsche sortieren, begonnen.
Irgendwie ist so etwas wie locker angespannte Vorfreude zu spüren, manche sind dabei richtig nervös, vielleicht auch dadurch bedingt, dass wir immer wieder Probleme mit Strom oder Heizung haben, die jedoch professionell versucht werden „auf koreanisch“ mit österreichischem Know How zu lösen. Zumindest ist unser Tag schön ausgefüllt und der Abend noch sehr gemütlich in unseren Zimmern.
Ach ja: Busfahren ist lustig, jedoch bleibt er nicht stehen, auch nicht nach eindringlicher Bitte, sodass unser morgendlicher Spaziergang zum Austria House nicht den üblichen einen sondern drei Kilometer betrug. Dafür haben wir ein paar Sportstätten und das Mediencenter sehen können.
So nebenbei sind am Abend noch die österreichischen Rodler zu uns gekommen, um sich dann mit Gulaschsuppe und Kaiserschmarren zu stärken, welchen natürlich auch wir genossen haben (mit Ingwertee!!!). Das Bild mit der Koreanischen Schrift ist die Sicherheitsbeschreibung des Verhaltens, wenn der Lift stehen bleibt. Hat sicher jeder lesen und verstehen können.

Ein zeitversetztes Gute Nacht aus PyeongChang, euer herrpfarrergoesolympia

Welcome PyeongChang

Nach den Sommerspielen in Rio bot sich nun wieder die Gelegenheit auch bei den olympischen Winterspielen in PyeongChang im Österreichhaus dabei zu sein. Nach einer anstrengenden Flugreise über Zürich – Frankfurt nach Seoul mussten wir dann noch vier Stunden mit dem Bus zu unserem Zielort fahren. Mit der Zeitverschiebung von acht Stunden (nach vorne) müssen wir auch beginnen klarzukommen.
Was als Erstes auffällt ist, dass die KoreanerInnen sehr freundlich, immer lächeln und sehr hilfsbereit sind. Zwar unterhalten wir uns mit Händen und Füssen, kommen jedoch immer ans Ziel.
Unser erster Tag war vor allem geprägt von Übersicht bekommen. Schließlich geht es im Austria House um wie in einem Bienenstock. Überall wird geschraubt, gebohrt, gearbeitet, hin- und hergetragen und viel vorbereitet. Ich selbst war damit beschäftigt meine „Liebe“ zu IKEA zu vertiefen, mussten wir ja in unseren Unterkünften, die an sich sehr wohnlich und groß sind, noch die Betten aufstellen.
Auffallend ist der Versuch möglichst wenig Müll zu produzieren, wobei das Wassertrinken aus dem Papiersackerl sehr gewöhnungsbedürftig ist.
Zumindest bis zum Beginn der Spiele wieder alles funktionieren und außerdem ist „Improvisation“ kein Fachbegriff sondern unser tägliches Brot.

PS: Das wir die Stieglfahne an unserer Zimmertür haben ist nur eine praktische Hilfe fürs Nachhause finden, da wir in einem riesigen Resort unser Zimmer haben.
Bis bald Ihr, herrpfarrergoespyeongchang

Obrigado

Wie bereits angekündigt, haben wir die letzten Tage in Rio „als Touristen“ verbracht. Dazu gehörte natürlich auch der Besuch der Christusstatue. Sozusagen haben wir, nachdem ER die letzte Zeit auf uns „OWIG´SCHAUT“ hat, nun einen Gegenbesuch gemacht. Dabei ist auffallend, dass trotz der Abreise aller Teilnehmer an den Spielen, oder vieler Arbeiter, immer noch genug Menschen da sind, die hinauf wollten. Mit dem Bus dreimal Umsteigen und zweimal Eintritt zahlen, haben wir jedenfalls einen zwar sehr überlaufenen, aber doch auch beeindruckenden Platz erreicht, von dem aus ein wunderbarer Blick über viele bekannte Plätze und Orte Rios möglich war.

Auch konnten wir eine Einladung annehmen, die uns während der Spiele ausgesprochen wurde und so waren wir in einem renommierten Jachtclub eingeladen, in dem wir einfach sagen können: Dort sind nur jene Menschen, die es sich wirklich leisten können.

Und was wir auch machten: Gut Essen gehen, ein wenig Shoppen, wobei Rio nicht billiger ist als bei uns, Marktgehen und eben sich Zeit lassen.  Natürlich galt es auch unser Zimmer soweit in Ordnung zu bringen, dass zumindest jeder SEIN Zeug eingepackt hat, Männer tun sich dabei nicht gerade leicht, und wir wieder einmal erkannt haben: Im Koffer haben, auch wenn nur 23 Kilo erlaubt sind, leicht 31 Kilo Platz.

Schließlich ging es dann mit dem Taxi zum Flughafen. Dort war dann, damit wir auch das sehen konnten, die originale olympische Fackel aufgestellt. Nach mehreren Sicherheitskontrollen, einchecken und nach einem letzten, kleinen, brasilianischen Bier, schnallst du dich dann im Flieger an und weißt, dass du diesen Platz in den nächsten zwölf Stunden nicht verlassen wirst. Und obwohl du am Bildschirm siehst, dass du mit über 1000 Kmh unterwegs bist, dauert alles sehr laaaange und das Essen im Flieger trägt das zusätzliche bei. Umsteigen in Amsterdam und dann endlich Landung in Zürich, Transfer um schließlich mit einem tollen Jetlag (fünf Stunden nach hinten) hellwach um zwei Uhr in der Früh im Bett zu liegen, weil es nach der inneren Uhr erst neun Uhr am Abend ist.

Der „Circle am Airport Zürich“ hat uns allen sehr bildhaft gezeit, dass sich ein, über einen Monat dauernder, Kreis geschlossen hat und wir nun jeder unsere eigenen Wege gehen werden, natürlich auch beeinflusst von den vielen Eindrücken, Begegnungen und gemeinsamen Erfahrungen.

Natürlich durfte ich inzwischen auch schon einigen Leuten über unsere Erlebnisse berichten und dabei auch hören, dass die Bloggs immer wieder mitverfolgt wurden.

Daher ein großes „Obrigado“ (das heißt DANKE), zuerst einmal Herrn Bischof Wilhelm Krautwaschl, der es mir gestattet hat, überhaupt mitzufahren, dem Team Seidl, das mich mitgenommen hat, allen Priestern und Mitarbeitern, die inzwischen seelsorglich im Pfarrverband gewirkt haben und schließlich ein große Danke auch Euch und Ihnen allen, die immer wieder an dem, was ich geschrieben habe, Interesse gezeigt haben.

Gerade durch die vielen Rückmeldungen war es für mir, trotz aller Anstrenung, immer wieder eine Motivation, den einen oder anderen Kommentar und Beitrag zu schreiben.

Mit ein paar auch kuriosen Bilder verabschiedet sich mit lieben Grüßen und Gottes Segen euer Pfarrer Heimo, who goes rio.

 

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Und hier noch ein paar Bilder, die man in Rio selten sieht:

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